Cane Corso
Der Cane Corso ist ein uralter italienischer Molosser, der von römischen Kriegshunden abstammt und in Süditalien als Wach-, Jagd- und Viehhütehund eingesetzt wurde. Er wurde auf Schutzbereitschaft, Körperstärke und Bindung an die Familie selektiert. Er ist ein territorial ausgeprägter Hund mit starkem Schutztrieb der nur in erfahrene Hände gehört und einer der wenigen Hunde, bei dem Fehlerziehung direkte Sicherheitsrelevanz hat.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~50 Minuten
Körperdruck-Kontakt durch Anlehnen an Beine; Bindungs- und Raumsicherungsverhalten
Tiefes Knurren fast ohne Lippenaufziehen; schwer wahrnehmbares Warnsignal – nicht ignorieren
Beobachtung: Cane Corso ist zur Familie sanft wie ein Schaf
Häufige Deutung: Harmloser Großhund
Korrekte Deutung: Hohe intragruppen-Bindung ist kein Prädiktor für das Verhalten gegenüber Fremden; ohne konsequente Erziehung und Sozialisation ist dieser Hund ein ernstes Sicherheitsrisiko
Beobachtung: Cane Corso braucht wenig Auslauf wegen seiner Gemächlichkeit
Häufige Deutung: Pflegeleichter Riesendog
Korrekte Deutung: Bewegungsmangel bei einem Schutzhund dieser Größe erhöht Frustrations-Aggression; strukturierte Aufgabe und Auslauf sind zwingend
Geeignet
Nicht geeignet