Dogo Argentino
Der Dogo Argentino wurde im 20. Jahrhundert von Antonio Nores Martinez in Argentinien als Jagdhund für Pumas und Wildschweine entwickelt. Er wurde aus mehreren Rassen (u.a. Córdoba-Kampfhund, Pointer, Boxer) gezüchtet und auf extreme Kraft, Ausdauer, Schmerz-Toleranz und Beißstärke selektiert. Er ist in mehreren europäischen Ländern reglementiert oder verboten. Als Familienhund erfordert er absolute Erziehungskonsequenz und ist nichts für Anfänger.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~60 Minuten
Intensives Festhalten und Schütteln; genetisch für das Halten von Großwild selektiert – im Konflikt extrem gefährlich
Systematisches Abgehen der Geländegrenzen; Wach- und Jagd-Instinkt kombiniert
Beobachtung: Dogo Argentino ist mit Halter sehr freundlich
Häufige Deutung: Harmloser Familienhund
Korrekte Deutung: Beziehung zum Halter sagt nichts über das Verhalten gegenüber Fremden oder anderen Hunden aus; Rasse ist in vielen Ländern als gefährlicher Hund eingestuft und bedarf besonderer Sorgfalt
Beobachtung: Dogo zeigt kaum Schmerzreaktion
Häufige Deutung: Robuster, gesunder Hund
Korrekte Deutung: Genetisch selektierte Schmerztoleranz – Verletzungen und Erkrankungen werden spät oder gar nicht angezeigt; engmaschige Kontrollen notwendig
Geeignet
Nicht geeignet