Golden Retriever
Der Golden Retriever entstand in Schottland als Jagdhund zum Apportieren von Wasser- und Landwild. Er wurde auf besonders sanftes Naturell, Menschenorientierung und Kooperationswillen selektiert – Eigenschaften, die ihn heute zum häufigsten Therapie- und Assistenzhund machen. Das genetische Bedürfnis nach enger Bindung ans Menschen bedeutet, dass er Isolation schlecht toleriert und regelmäßige Zuwendung benötigt.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~20 Minuten
Sanftes Aufnehmen und Tragen von Gegenständen; Ausdruck des Apportierbedürfnisses, kein Ressourcenverhalten
Anlehnen an Beine von Bezugspersonen; Bindungsverhalten, kein Dominanzversuch
Beobachtung: Golden zeigt gegenüber Fremden keinerlei Schutztrieb
Häufige Deutung: Rasse ist grundsätzlich ungeeignet als Schutzhund
Korrekte Deutung: Korrektes Rassetypisches Verhalten; Fehlen von Schutztrieb ist Selektionsziel, nicht Fehler
Beobachtung: Älterer Golden wirkt steif und bewegt sich zögerlich
Häufige Deutung: Faulheit oder Übergewicht
Korrekte Deutung: Hohe Prävalenz von Hüft- und Ellenbogendysplasie; tierärztliche Untersuchung notwendig, kein Training intensivieren
Geeignet
Nicht geeignet