Havanese
Der Havaneser entstand auf Kuba als Gesellschaftshund der kubanischen Oberschicht, wahrscheinlich aus mitteleuropäischen Bichon-Rassen weiterentwickelt. Er wurde ausschließlich als Begleiter selektiert und zeigt ein auffallend soziales, auf Menschen ausgerichtetes Wesen. Sein ruhiges Temperament und geringes Jagd- und Schutztrieb-Erbe machen ihn zu einem der wenigen echten Anfängerhunde – mit der Einschränkung, dass er Einsamkeit schlecht toleriert.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~15 Minuten
Permanentes Folgen der Bezugsperson; starke Menschenbindung, Alleintraining von Anfang an wichtig
Aktives Initiieren von Kontakt zu Fremden mit wedelnder Rute und Körpersprache; rassetypisch, kein Distanzmangel-Problem per se
Beobachtung: Havaneser folgt überall hin und will nie allein sein
Häufige Deutung: Besonders liebevoll und anhänglich
Korrekte Deutung: Hochrisikokandidat für Trennungsangst; ohne frühe systematische Alleintraining-Übungen kann sich ernsthafte Angststörung entwickeln
Beobachtung: Havaneser hat immer Tränenflecken
Häufige Deutung: Schmutz oder Allergie
Korrekte Deutung: Epiphora durch Fell im Gesicht oder blockierte Tränenkanäle; regelmäßige Augenpflege und ggf. tierärztliche Kontrolle notwendig
Geeignet