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Kishu

Kishu Ken

FCI Gr. 5mittelEinpersonenhund
🌍 Herkunft: Japan📅 Lebenserwartung: 13.0 Jahre⚖️ 14.0027.00 kg📏 4355 cm

🧬 Genetischer Ursprung & Arbeitsauftrag

Der Kishu Ken ist eine japanische Jagdhunderasse aus der Kishu-Provinz (heute Wakayama/Mie), die für die Jagd auf Wildschweine und Hirsche entwickelt wurde. Er ist eine der ältesten japanischen Rassen und gilt als nationales Kulturgut Japans. Er ist in der Regel einfarbig weiß oder rot. Wie alle japanischen Spitze ist er eigenständig, loyal zu einer Person und reserviert gegenüber Fremden.

📊 Motivations-Profil

Ausdauer & Arbeitstrieb7/10

1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter

Kognitionsbedarf6/10

1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich

Impulskontrolle4/10

1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert

Erregungsniveau7/10

1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv

Fremdheit gegenüber Menschen3/10

1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle

Hundesoziabilität4/10

1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial

Bellneigung5/10

1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend

⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~25 Minuten

⚡ Primäre Motivationen

  • Jagen
  • Eigenständig handeln
  • Loyale Bindung an Halter

🚫 Kommunikationsgrenzen

  • Sehr eigenständig – kooperiert wenig ohne starke Motivation
  • Körpersprache zurückhaltend und für Europäer schwer lesbar

🐾 Rassenspezifische Signale

  • Aufgerichtete Ohren und Hakenrute als Anzeiger
  • Katzenhaftes Putzen
  • Stilles Beobachten

💬 Häufige Missverständnisse

Wie Shiba – ist größer und für Wildschwein-Jagd ausgelegt

Wenig bekannt – eigenständige Rasse mit eigenem Charakter

🏥 Gesundheitsdispositionen

  • Hüftdysplasie
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Augenprobleme

📋 Tägliche Bedürfnisse

  • 0Tägliche ausgedehnte Bewegung
  • 1Frühe Sozialisation
  • 2Konsequente Erziehung
  • 3Gesicherte Einfriedung

✅ Geeignet für

📖 Quellen

  • {"type":"standard","title":"FCI Standard Nr. 318"}
  • {"type":"standard","title":"JKC Breed Standard"}