Labrador Retriever
Der Labrador Retriever wurde auf Neufundland als Fischereihelfer und Apportierhund selektiert. Weiche Maulhaltung, Wasserfreude und ausgeprägte Kooperationsbereitschaft sind genetisch verankert. Heute sind Laborador Retriever die häufigste Rasse für Blindenführhunde und Therapiearbeit – ihr genetisches Bedürfnis nach Zusammenarbeit mit Menschen bleibt auch im Familienhund bestehen und erfordert aktive Beschäftigung.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~30 Minuten
Sehr sanftes Aufnehmen und Halten von Gegenständen; genetisch für den Umgang mit erlegtem Wild selektiert – kein Aggressionssignal
Kräftiges seitliches Schwanzwedeln (ruderschwanzähnlich); dient der Kommunikation, kann aber unkontrolliert Kleinkinder umwerfen
Beobachtung: Hund zeigt auch im Alter keine Sättigungsgrenze beim Fressen
Häufige Deutung: Besonders gesunder Appetit
Korrekte Deutung: Genetische Variante im POMC-Gen (MC4R) bei ca. 25% aller Laboradors führt zu chronischem Hungergefühl; strukturierte Fütterung zwingend notwendig
Beobachtung: Junger Labrador springt unkontrolliert an Menschen
Häufige Deutung: Freundlichkeit und Lebhaftigkeit
Korrekte Deutung: Grenzverletzung; Impulssteuerung muss aktiv trainiert werden, wird nicht automatisch mit dem Alter besser ohne Training
Geeignet
Nicht geeignet