Pekingese
Der Pekinese wurde über Jahrhunderte ausschließlich am chinesischen Kaiserhaus gezüchtet und galt als heilige Rasse. Einfache Bürger durften ihn nicht besitzen. Er verkörpert in chinesischer Mythologie den Löwenhund (Fu-Hund). Seine extreme Kurz-schnäuzigkeit, übermäßige Hautfalten und sein flacher Schädel sind das Ergebnis jahrhundertelanger Selektion auf bestimmte optische Merkmale ohne Rücksicht auf Gesundheit.
Extreme Brachyzephalie führt bei der großen Mehrheit der Pekinesen zu chronischen Atemproblemen (BOAS). Viele Hunde schnarchen, haben Atemnot und können nicht rennen ohne Atemprobleme. Übermäßige Gesichtsfalten verursachen chronische Dermatitis. Übermäßig langes Fell auf zu kleinem Körper ist schwer zu pflegen. Genetische Engstelle durch jahrhundertelange Inzucht am Kaiserhof.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~20 Minuten
Einfacher Wohnungsbegleiter – ist sehr aufwendige Pflegeaufgabe
Gesund wegen Kleinheit – ist eine der gesundheitlich problematischsten Rassen