Shih Tzu
Der Shih Tzu stammt aus dem kaiserlichen China und Tibet, wo er als Palast- und Tempelbegleiter gehalten wurde. Er wurde nie für Arbeit oder Jagd eingesetzt, sondern ausschließlich für menschliche Gesellschaft in luxuriöser Umgebung selektiert. Sein langes Fell ist ein züchterisches Auswahlmerkmal ohne Funktion; die flache Schnauze stellt ein moderates brachyzephales Risiko dar, das individuell unterschiedlich ausgeprägt ist.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~15 Minuten
Das Fell wächst in alle Richtungen aus dem Gesicht; begrenzt natürlich die Sichtbarkeit von Mimik-Signalen für andere Hunde
Ruhiges Liegen im Schoß ohne Aktivitätssuche; echter Ruhebedarf kein Motivationsmangel
Beobachtung: Shih Tzu tut nie etwas
Häufige Deutung: Sehr gemütliche Rasse
Korrekte Deutung: Mangelnde Aktivität kann auf BOAS-bedingter Müdigkeit, Schmerz oder Unterstimulation beruhen; regelmäßige tierärztliche Kontrollen wichtig
Beobachtung: Shih Tzu Fell wächst ins Gesicht
Häufige Deutung: Niedlich
Korrekte Deutung: Fell in den Augen verursacht chronische Reizung und Hornhautschäden; regelmäßige Pflege oder Schur im Gesichtsbereich ist medizinisch notwendig
Geeignet
Nicht geeignet