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Tibetdogge

Tibetan Mastiff

FCI Gr. 2sehr_grossRudeltier
🌍 Herkunft: Tibet📅 Lebenserwartung: 11.0 Jahre⚖️ 41.0068.00 kg📏 6176 cm

🧬 Genetischer Ursprung & Arbeitsauftrag

Der Tibetische Mastiff (Tibetdogge) gilt als Urahn aller Mastiff-Rassen. Er wurde in den Hochlagen Tibets als Bewacher von Klöstern, Dörfern und Yak-Herden eingesetzt. Er arbeitet ausschließlich nachts aktiv und schläft tagsüber. Er ist einer der ältesten und genetisch ursprünglichsten Hunde und steht nahe am Wolf. Extreme Massen-Züchtungen in China und Russland sind von der traditionellen tibetischen Linie zu unterscheiden.

📊 Motivations-Profil

Ausdauer & Arbeitstrieb5/10

1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter

Kognitionsbedarf6/10

1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich

Impulskontrolle5/10

1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert

Erregungsniveau5/10

1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv

Fremdheit gegenüber Menschen2/10

1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle

Hundesoziabilität3/10

1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial

Bellneigung8/10

1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend

⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~30 Minuten

⚡ Primäre Motivationen

  • Territorium und Familie schützen
  • Eigenständig urteilen
  • Nachts patrouillieren

🚫 Kommunikationsgrenzen

  • Eigenständige Schutzentscheidungen ohne menschliche Autorisierung
  • Bellfreudig nachts als Hauptarbeitszeit

🐾 Rassenspezifische Signale

  • Massives Imponiergehabe
  • Tiefes, lautes Bellen als Hauptwarnsignal
  • Langsames, gemessenes Bewegen

💬 Häufige Missverständnisse

Sanfter Riese wegen Größe – ist ernsthafter selbstständiger Wachhund

Trainierbar wie Schäferhund – folgt eigener Logik

🏥 Gesundheitsdispositionen

  • Hüftdysplasie
  • Hypothyreose
  • Herzprobleme
  • Augenprobleme

📋 Tägliche Bedürfnisse

  • 0Großes Revier täglich
  • 1Intensive frühe Sozialisation
  • 2Klare Führungsstruktur
  • 3Intensive Fellpflege

✅ Geeignet für

📖 Quellen

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