Yorkshire Terrier
Der Yorkshire Terrier entstand in der englischen Grafschaft Yorkshire als Rattenvertilger in Textilfabriken und Bergwerken. Er wurde auf aggressives Beutegreifen in engen Räumen, Mut und Ausdauer selektiert. Trotz heutiger Nutzung als reiner Gesellschaftshund sind diese Instinkte vollständig erhalten. Sein Körper ist miniaturisiert, seine Terrier-Psyche nicht – daraus entsteht ein häufig missverstandener Hund.
1 = Sofa-Hund, 10 = Non-Stop-Arbeiter
1 = einfache Reize, 10 = komplexe Aufgaben täglich
1 = impulsiv, 10 = sehr selbstreguliert
1 = phlegmatisch, 10 = hyperreaktiv
1 = scheu/territorial, 10 = offen für alle
1 = konfliktbereit, 10 = sehr sozial
1 = sehr ruhig, 10 = häufig bellend
⏱️ Erholungszeit nach Stress: ~30 Minuten
Sehr hohes, durchdringendes Bellen bei geringsten Reizen; Wächterinstinkt aus der Rattenbekämpfung, nicht Nervosität
Schnelles Schütteln von Beute oder Spielzeug; arttypisches Tötungsverhalten, kein Anzeichen von Aggressivität
Beobachtung: Yorkie beißt Besucher ohne erkennbaren Grund
Häufige Deutung: Kleiner Hund, nicht ernst zu nehmen
Korrekte Deutung: Terrier-Beißbereitschaft mit wenig Vorwarnung ist rassetypisch; kleine Hunde werden zu selten konsequent erzogen und trainiert – keine Frage der Größe
Beobachtung: Yorkie zittert oft
Häufige Deutung: Friert immer
Korrekte Deutung: Zittern bei Yorkshire Terriern kann auf Hypoglykämie, Hydrocephalus, Portosystemischen Shunt oder chronischen Stress hinweisen – tierärztliche Abklärung notwendig
Geeignet
Nicht geeignet